Koblenzer Spenden Teddy war begehrt auf der Info Veranstaltung "durch die Brust mitten ins Herz ,Koblenz gegen Brustkrebs"

Annette Rexrodt von Fircks bat um Unterstütung Ihrer Stiftung, der Spenden Teddy vom Solidarpakt der Friseure für Krebspatienten wartete darauf mitgenommen zu werden, er war auf der Veranstaltung leider viel zu schnell vergriffen.

Zur Homepage der Rexrodt von Firks Stiftung

Er ist weiterhin verfügbar in der Zweithaar- Praxis Luy in Koblenz

Die Aktion  Spenden Teddy wird vom Solidarpakt der Friseure dem " SPFfK " für Krebs und Alopeziepatienten weiterfort gesetzt




Tel 0261 55212






Unterstützung der Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder in Koblenz

Interview mit Anette Rexrodt von Fircks

1. Liebe Frau Rexrodt von Fircks, wie entstand die Idee zu Ihrer Stiftung?

Als die Diagnose „Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium“ mein Leben mit einem Schlag umkrempelte, war ich nicht nur völlig unvorbereitet, es traf mich wie ein Schock. Mit dem Hinweis, ich hätte nur noch kurze Zeit zu leben, stand die Welt für mich Kopf. Meine Kinder waren zu dem Zeitpunkt noch sehr klein, das ganze Leben lag noch vor mir – so dachte ich. Ich war – wie viele Eltern – mit der Situation überfordert. Vielen ist es angesichts der eigenen, durch die Erkrankung hervorgerufenen Probleme und aus Unsicherheit nicht möglich, mit ihren Kindern offen über ihre Ängste und Sorgen zu sprechen. Ungefähr die Hälfte der betroffenen Kinder lebt im Schatten der Ereignisse, entwickelt Verhaltensauffälligkeiten, körperliche Symptome, zeigt einen schulischen Leistungsabfall, gerät in soziale Isolation. Ich traf damals und treffe noch heute viele junge Mütter in der gleichen Situation. So entstand aus der Furcht vieler erkrankter Mütter, den angsterfüllten Fragen der Kinder und meinen eigenen Erfahrungen die Idee, eine Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder zu gründen.

2. Bitte erklären Sie uns die Projekte der Stiftung.

Das Projekt „gemeinsam gesund werden“ ist eine Reha-Maßnahme für Mütter mit Brustkrebs und ihre Kinder, die in der Klinik Ostseedeich in Grömitz angeboten wird. Es ist im deutschsprachigen Raum das erste stationäre ganzheitliche Rehabilitationskonzept für krebskranke Mütter und ihre Kinder zum Wiedererlangen von Kraft, Lebensfreude, Zuversicht und vor allem gegenseitigem Vertrauen, das der ganzen Familie zugutekommt. Pro Jahr nehmen ca. 450 Betroffene mit ihren Kindern an dem Projekt teil. Die aktuellen Evaluationsdaten der Begleitstudie zu der Maßnahme bestätigen die Wirksamkeit. Seit 2011 unterstützen wir auch die Mutter-Kind-Kur „Zusammen stark werden“. Auch hier steht im Vordergrund, dass Mütter gemeinsam mit ihren Kindern sich von den seelischen Strapazen der Krebserkrankung regenerieren und neue Kraft schöpfen können. Hier können Mütter mit verschiedensten Krebsdiagnosen teilnehmen bzw. die Kur beantragen.

3. Bitte lassen Sie uns an positiven Erlebnissen aus der Arbeit in den Projekten teilhaben.

Es ist die dringende Hilfe für die Mütter und Kinder und der Dank, der zurück kommt, was die tägliche Arbeit, z.B. die oft mühsame Spendeneinwerbung, lohnenswert machen. So schrieb eine Mutter kürzlich:“Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen danken, dass Sie die Stiftung und das Projekt ins Leben gerufen haben und dadurch uns Müttern und unseren Kindern die Möglichkeit geben, nach schwerer Erkrankung und Therapie gemeinsam gesund zu werden und neue Kraft zu tanken.“ Besonders wenn ich die Mütter am Ende Ihrer Kur wiedertreffe, sehe ich, dass sie viel entspannter, voller Kraft und Lebensfreude und die Kinder einfach wieder Kinder sind.

 

4. Sind noch weitere Projekte in Planung?

Ja, denn es gibt einfach so viele junge betroffene Familien, denen wir noch helfen möchten. Projekte sind in Planung, allerdings kann ich noch nichts Genaueres dazu sagen.

5. Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Stiftung?

Mein Wunsch ist es, unsere bestehenden Angebote langfristig finanziell zu sichern, was nur durch Spendengelder zu schaffen ist. Darüber hinaus möchten wir weitere, ganzheitliche Behandlungskonzepte für krebskranke Familien entwickeln und anbieten, z.B. für Mütter die wiederholt an Krebs erkrankt sind. Dafür müssen wir wachsen und brauchen weiterhin viele Förderer, die uns in unsere Arbeit unterstützen.

 

Mit dem Teddy-Vater und dem Solidarpakt der Friseure für Krebs-und Alopeziepatienten hat die Rexrodt von Fircks-Stiftung einen dauerhaften Förderer ihrer Projekte gefunden.